6. August 2010

Kellan im Bravo-Interview

Monique, 13, aus Küllstedt, wollte von Kellan wissen: Welche Szene war am schwersten für dich?

Kellan: Am schwierigsten war die Szene, in der ich ins Wasser falle. Du versuchst, wie ein Vampir zu spielen, aber Vampire müssen nicht atmen, sie hyperventilieren nicht, sie sind bereits eiskalt. Du darfst also nicht so aussehen, als würdest du frieren. Und dieser Fluss war so richtig kalt! Und ich war klatschnass und es regnete auch noch und ich war am keuchen, und David Slade [der Regisseur von Eclipse] sagte: "Tu so, als wärst du wütend auf den Wolf." Also habe ich das gemacht, aber es ist echt schwer, weiter den Vampir zu spielen, wenn du keine menschlichen Gefühle zeigen sollst.

Dany, 15, aus Kassel, wollte von Kellan wissen: Gab es eine Szene, die immer wieder wiederholt werden musste?

Kellan: Am schwersten ist es, wenn du eine epische Schlacht filmen musst, so wie die Kampfszene am Ende des Films. Das ist eine große Sache, und wir Cullens sind alle dabei und kämpfen gemeinsam mit den Werwölfen, was auch schwierig ist, weil du nicht wirklich mit Werwölfen kämpfst, sondern mit diesen Papp-Attrappen. Es war wirklich hart, wir hatten sechs Wochen lang Kampf-Training, so dass wir es nicht vermasseln, wenn wir die Szene am Schluss drehen. Da kämpfen eine Menge Leute gleichzeitig, so ungefähr 30, da muss also alles stimmen. Das darfst du nicht vermasseln, weil du es dann noch mal drehen musst.

Jaleesa, 15, aus Mainz, wollte von Kellan wissen: Der Dreh von welchem Teil hat am meisten Spaß gemacht?

Kellan: "Eclipse" mag ich am liebsten. Als ich die Rolle in der "Twilight"-Saga bekommen habe, wusste ich nicht, wie es sich entwickeln würde. Die Fans sind großartig. Und ich habe mich in meine Rolle verliebt, weil Emmett so fröhlich ist, und ich bin auch so fröhlich! Und er rangelt sich gerne und ist immer zu einem Spaß aufgelegt, das mag ich an ihm. Als ich mit "Twilight" anfing, habe ich mitbekommen, dass es die Buch-Reihe gibt, also habe ich alle Bücher gelesen. Bei "New Moon" dachte ich, dass ist mehr was für die Mädels. Aber "Eclipse" fand ich toll, weil ich Action-Filme liebe, und da steckt viel Action drin, das hat mich total gefesselt. Ich habe also gehofft, dass wir all diese Filme drehen können. Und als wir "New Moon" gedreht hatten und uns mitgeteilt wurde, dass wir auch "Eclipse" machen werden, habe ich mich riesig gefreut, einfach weil das mehr meine Art von Film ist. Das ist endlich mehr was für Jungs! Und trotzdem kommt die Romantik nicht zu kurz. Aber jetzt können auch die Jungs sagen: "Das war cool!"

Johanna, 12, aus Borken, wollte von Kellan wissen: Bist du in "Eclipse" für Team Jacob oder für Team Edward?

Kellan: Ich bin Team Emmett! Aber es gibt nicht wirklich ein Team Emmett. Wenn es um die beiden geht, bin ich unparteiisch, ich bin glaube ich die Schweiz ;-) Aber ich bin der Typ, der nicht aufgibt, also bin ich ein bisschen wie Jacob, der das will, was er nicht haben kann. Er gibt nicht auf, er ist ein Kämpfer. Aber ich halte viel davon, ritterlich und ein bisschen altmodisch zu sein und ein Mädchen wie eine Prinzessin zu behandeln.
BRAVO.de: Es gibt aber auch viele Mädchen, die Team Emmett sind!
Kellan: Das ist so süß! Die Fans sind so großartig. Ich habe tolle Fans auf der ganzen Welt kennengelernt, das ist echt faszinierend. Ich kann mich echt glücklich schätzen!

Gül, 12, aus Hamburg, wollte von Kellan wissen: Was war beim Dreh dein peinlichstes Fettnäpfchen?

Kellan: In der Mitte des Films gibt es eine Szene, in der Jasper uns beibringt, wie man die neugeborenen Vampire bekämpft. Wir hatten also Kampftraining und Probe, und es gab eine Aufnahme, wo ich ausgeholt habe und Jackson aus Versehen am Kopf erwischt habe. Er hat sich nicht tief genug geduckt oder ich habe zu tief zugeschlagen. Ich habe es kommen sehen, also habe ich versucht, zu stoppen, aber ich habe ihn trotzdem getroffen, und er musste ins Krankenhaus. Er hatte eine leichte Gehirnerschütterung und ihm war schwindelig, aber er kam zurück, er ist ein Kämpfer. Ich habe mich furchtbar gefühlt.
BRAVO.de: War er böse auf dich?
Kellan: Nein, er war überhaupt nicht sauer, es war einfach ein Unfall. Und er ist echt hart im Nehmen. Und er ist witzig! Wir hatten das ganze Kampftraining, und er rannte auf dem Laufband mit seinen Cowboy-Stiefeln rum! Jackson und ich hatten wirklich jede Menge Spaß am Set, aber sogar noch mehr außerhalb des Sets. Wir beide sind ein tolles Team, echte Unruhestifter, wir hatten eine tolle Zeit.

Sarah, 13, aus Berlin, wollte von Kellan wissen: Mit wem verstehst du dich am besten am Set?

Kellan: Ashley Greene ist meine beste Freundin. Aber was die Jungs angeht - Jackson und ich kennen uns schon lange, unsere Eltern sind eng befreundet. Ich glaube ich verstehe mich am besten mit ihm und mit Peter Facinelli. Rob ist auch super, aber er muss immer arbeiten. Mit den Werwölfen unternehmen wir nicht so viel. Sie sind zwar alle toll, Taylor ist toll, aber wenn du keine gemeinsamen Szenen hast, kannst du dich nicht so gut kennenlernen. Deshalb verbindet mich so viel mit meiner Familie, mit den Cullens.
BRAVO.de: Peter Facinelli ist bestimmt witzig!
Kellan: Er ist großartig! Wir trainieren zusammen, wir machen Yoga, was echt lustig ist, weil ich Yoga machen muss. Ich bin nicht gut, aber mit ihm ist es witzig, weil er Witze reißt oder mir beim Handstand hilft.

Julia, 16, aus Alzenau, wollte von Kellan wissen: Welche Musik hörst du in den Drehpausen?

Kellan: Das kommt ganz darauf an. Wenn ich trainiere, dann mag ich temporeiche Musik, das muss mich in Schwung bringen. Wenn ich einen tragischen Film drehe - Citizen Cope haben viele tolle Beats und Rhythmen. Temper Trap sind großartig, Death Cab For Cutie, Muse sind immer toll. Für mich geht’s mehr um die Beats und die Musik, der Text ist toll, aber . . . Ich habe kürzlich in Montréal am Film "Immortals" gearbeitet, und da habe ich mit so vielen verschiedenen Leuten von überall auf der Welt gedreht, die total verschiedene Musik hören. Luke Evans hat mir eine Menge Musik vorgespielt, Isabel Lucas hat mich mit toller Musik aus Island und aus der Schweiz bekannt gemacht. Das ist echt cool, ich kann zwar die Sprache nicht verstehen, aber der Rhythmus klingt wunderschön und ich kann mir irgendwie selbst einen Text ausdenken. Wenn du trainierst, am Set oder in der Natur bist und diese Musik anmachst, und kein Wort verstehst, dann bist du in einer ganz anderen Welt.
BRAVO.de: Kennst du auch irgendwelche deutsche Musik?
Kellan: Nein, leider nicht.

Anisa, 14, aus Wolfsburg, wollte von Kellan wissen: Magst du deine Haare lieber blond oder braun?

Kellan: Ich weiß schon gar nicht mehr, wie meine wirkliche Haarfarbe überhaupt ist. Am Anfang waren meine Haare hellblond, oder so ein bisschen rotblond, aber dann habe ich sie für all diese Filme gefärbt, und es ist schwer, das wieder rückgängig zu machen. Am liebsten mag ich es, wenn meine Haare komplett abrasiert sind, das ist einfach so unkompliziert. Ich liebe es, zu schwimmen, und im Pool ist das toll. Ich würde sie echt gerne abrasieren, so dass ich wieder weiß, welche Farbe sie haben, ob es hellbraun ist oder dunkelblond. Wenn ich nicht gebräunt bin - ich spiele einen Vampir und soll nicht braun sein - dann mag ich es dunkler, weil das ein toller Kontrast ist. Aber wenn ich braun werden darf, dann gefällt mir blond besser.

Sinem, 14, aus Hamburg, wollte von Kellan wissen: Wie sollte deine Traumfrau aussehen?

Kellan: Das Aussehen öffnet dir immer die Tür. Die Leute fühlen sich immer von der äußeren Erscheinung angezogen, weil sie das zuerst sehen. Für mich ist Selbstvertrauen bei einer Frau wichtig, sie soll sich in dem wohlfühlen, was sie anhat, sie soll mit sich selbst im Reinen sein. Ich liebe es, wenn Mädchen einfach sie selbst sein können, und wenn sie authentisch sind, wenn man sie was fragt. Ich mag Girls, die auf Brettspiele stehen, die Herausforderungen mögen, die gerne Spaß haben, aber auch gewinnen wollen! Ich liebe Mädchen, die selbstbewusst sind und charismatisch und witzig und ein bisschen ungeschickt. Ich mag es, wenn ein Mädchen sich mit Technik auskennt, mit einem Computer umgehen kann, weiß, wie man einen Flug bucht oder Kinotickets bestellt. Und ich mag Girls, die auch einfach mal chillen können, lässig sind, und nicht zwei Stunden brauchen, um sich fürs Ausgehen fertigzumachen. Jemand, der genauso gerne draußen wie drinnen ist, der gerne Campen geht, ein kleiner Wildfang, ein bisschen von allem. Ich liebe Mädchen, die selbstbewusst und authentisch sind.

Quelle: bravo.de
 

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